Ein Kind für mich allein
Eine Krankenschwester hat ein Liebesverhältnis mit einem Arzt, entscheidet sich für ein Kind, aber gegen den Vater.
Ein Kind für mich allein, Leipzig 1950, eine alleinstehende Krankenschwester schafft sich bewusst ein Kind von einem Arzt an, mit dem sie mehr oder weniger zufällig auf einer kurzen Dienstreise schläft. Die Erzählung läßt offen, ob die Beziehung einmal tragfähig werden könnte, aber die Frau entscheidet sich für das Kind und zunächst gegen den Mann, der sie offenbar nicht liebt und nur ein flüchtiges Abenteuer suchte. Dieses Buch war mein erster Bestseller, weil es wohl den Nerv einer neuen selbstbewußten Frauengeneration nach dem Kriege traf.
Kritik
„ Ein Unterhaltungsroman mit einer sehr nützlichen gesellschaftlichen Tendenz . In anerkennenswertem Mut, mit Ernst und mit Takt, wird ein Problem zur Diskussion gestellt, das nicht zuletzt im Zeichen der heute auch gesetzlich verankerten Gleichberechtigung der Frau von brennendem allgemeinen Interesse ist. . . Mit Sicherheit wird Elfriede Brünings Buch trotz kleiner Mängel in der psychologischen Darstellung wegen der großen Bedeutung des behandelten Themas von vielen einfachen Lesern eifrig diskutiert werden.“ ( Börsenblatt Nr. 49 vom 9.12.1950)

