Jeder lebt für sich allein
Nachwendeerzählungen
Jeder lebt für sich allein. Nachwende – Notizen, Berlin 1999.
In zweiundzwanzig kurzen Erfahrungsberichten nach 1989 erzähle ich u.a. über mein eigenes Unvermögen mich mit der Vereinsamung im Alter abzufinden; über mein Verhältnis zu meiner Tochter und Enkeltochter; über die Kluft zwischen Ost und West, die der Unkenntnis der jeweils anderen Biographien geschuldet ist; über die Unbekümmertheit mancher Jugendlicher und ihrer Beharrlichkeit nach einem alternativen Leben zu suchen; über meine heutigen Empfindungen am 8. Mai, der als „Tag der Befreiung vom Hitlerfaschismus“ in der DDR feierlich begangen wurde und über den Besuch im KZ- Ravensbrück, anläßlich des 50. Jahrestags seiner Befreiung.

