Sonntag der 13.
Schwarzmarkt und illegale Geldgeschäfte vor dem Bau der Berliner Mauer.
Sonntag der Dreizehnte, Berlin 1960
Der Roman spielte im geteilten Berlin, also noch vor dem Bau der Mauer und behandelt die Problematik von Schwarzhandel, Schiebereien, Diebstahl und Geldumtauchgeschäften zwischen Ost- und Westberlin. Obwohl ich als Ostberliner Autorin natürlich gegen den erheblichen wirtschaftlichen Aderlaß aus der DDR Partei ergriff, findet sich dort interessanter Weise auch folgender Satz, nachdem die DDR über Nacht eine große Geldumtauschaktion angeordnet hatte, um den Schiebern das Handwerk zu legen: „ Die Umtauschaktion war eine heilsame Lehre für die Schieber. Aber wir müssen das Übel an der Wurzel packen. Die ungesunde Teilung Berlins muß beseitigt werden. Und das wird eines Tages geschehen.“ Allerdings hatte ich damals noch die Illusion, daß dies unter sozialistischem Vorzeichen geschehen würde.

