Und außerdem war es mein Leben
Meine Autobiographie schildert Konflikte meines familiären, beruflichen und politischen Lebens.
Und außerdem war es mein Leben. Berlin, Elephantenpress, 1994, später bei DTV. Meine Autobiographie behandelt Erfolge und Mißerfolge meines langen Lebens und die vielfältigen Schwierigkeiten meines gesamten Berufslebens als Autorin. Es ist ein Buch, das ich als Einführung für jene Leser vorschlage, die sich gerne mit meiner Biographie und meinem Werk eingehender beschäftigen möchten: mit meiner Herkunft, als Tochter eines Tischlers und einer Näherin, den Anfängen meines Schreibens in den zwanziger Jahren, den Beginn meiner politischen Biographie, mit Widerstand und Zwangsanpassung in der Nazizeit, meinem hoffnungsvollen Aufbruch nach 1945, meinen Partner- und Familienkonflikten, den widersprüchlichen beruflichen und politischen Kämpfen in der DDR, meinen Erinnerungen an meine Freunde und Zeitgenossen, sowie meine Haltungen zum Alltag und zur Politik im vereinigten Deutschland.
Kritiken
„Ihre Prosa ließ erkennen, wie sich die Schriftstellerin vorzugsweise sozialen Stoffen widmete – besonders den Frauen. Sie wurde so zu einer >> Chronistin des Alltagsbewußtseins>>... In ihrem neuen Buch berichtet Elfriede Brüning in 23 Kapiteln nicht nur schlechthin von der Biographie einer Frau, Mutter und Schriftstellerin im Kaiserreich, in der Weimarer Republik, im Dritten Reich, in der DDR und nach der Wende. Sie fügt vielfach bewegende Lebensgeschichten und tragische Menschenschicksale ein. Auf diese Weise erreicht sie in ihrer Autobiographie eine gewisse romanhafte Gestaltungsweise, gewinnt die Besichtigung ihres Zeitalters an Breite ...“ (Hallisches Tageblatt, 3.8.94)
Über meine Lesung in Lübeck war folgendes zu lesen: „ Die Autobiographie der Antifaschistin, realistisch und authentisch erzählt, wirft zugleich ein scharfes Licht auf die deutsche Geschichte dieses Jahrhunderts. Elfriede Brüning hat ihr Ohr immer am Pulsschlag der Zeit und ist über die Jahrzehnte hinweg der Gerechtigkeit und der Menschlichkeit verpflichtet.“

