Sabine Kebir
1949 in Leipzig geboren, seit 1956 in Ostberlin, studierte Romanistik und war als Literaturwissenschaftlerin an der Akademie der Wissenschaften tätig. 1976 Promotion. 1974 Heirat mit dem Dokumentarfilmregisseur Saddek Kebir, 1977 Umsiedlung nach Algerien, dort Lehrtätigkeit in Kultur- und Politikwissenschaften. 1988 Übersiedlung nach Westberlin, 1989 Habilitation im Fach Politologie in Frankfurt am Main. Seitdem freie Autorin von Sachbüchern und Belletristik, Rundfunkfeatures, Arbeiten zu Kultur- und Frauenfragen in Presse und Rundfunk.
Auswahl der Buchpublikationen
- Ein akzeptabler Mann? Bertolt Brecht und die Frauen. Überarbeitete und erweiterte Neufassung, des Bestsellers von 1987, Berlin, 1997, 1998, 2002.
- Eine Bovary aus Brandenburg (Erzählung) Berlin 1991, dtv-Taschenbuch 1994.
- Lizenz auf niederländisch 1995 bei De Arbeiders Pers , Amsterdam.
- Ich fragte nicht nach meinem Anteil. Elisabeth Hauptmanns Arbeit mit Bertolt Brecht, Aufbau-Verlag Berlin,1997. 2000 als Taschenbuch.
- Abstieg in den Ruhm. Helene Weigel. Eine Biographie, Aufbau-Verlag, Berlin, März 2000. Juli 2000:2. Auflage.2001 als Taschenbuch.
- (mit Saddek Kebir): Zwei Sultane, Berlin 2002.
- Mein Herz liegt neben der Schreibmaschine. Ruth Berlaus Leben vor, mit und nach Bertolt Brecht, Algier 2006.
- (mit Saddek Kebir) Maria und Jesus im Islam, für Kinder, Jugendliche, Eltern und Erzieher, Berlin, 2007, erschien 2009 auf französisch bei Lalla Moulati, Algier
- Herausgeberin und Mitautorin: Ich wohne fast so hoch wie er. Margarete Steffin und Bertolt Brecht (Anthologie), Berlin 2008
Redaktionelle Mitarbeit an Dokumentarfilmen von Saddek Kebir, realisiert für das algerische Fernsehen
- L'enfant et le papillon (Das Kind und der Schmetterling - Kinder im Befreiungskrieg)(5O Minuten, 1980)
- Les abandonnés (Die Verlassenen - Film Über uneheliche Mütter und Kinder)(8O Minuten, 1982)
- 24 heures d'explosion demographique (24 Stunden demographische Explosion - Probleme des Bevölkerungswachstums) (drei Teile je 7O Minuten, 1986)
- El Haicha. (Massenvergewaltigung arbeitender Frauen in einer Erdölbasis, Prozeß, Selbsthilfeverein, staatliches Versagen) (drei Teile à 50 Minuten) (2003)

